Natur bewahren- Heimat bewahren — КиберПедия 

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Организация стока поверхностных вод: Наибольшее количество влаги на земном шаре испаряется с поверхности морей и океанов (88‰)...

Natur bewahren- Heimat bewahren



Lange glaubte der Mensch, dass die Natur ein unversiegbarer Brun­nen ist.

Der Mensch war so mit seiner wirtschaftlichen Tätigkeit beschäftigt, dass er gar nicht bemerkte, wie sich die Natur, besonders die Tierwelt zu verändern begann.

Es ist fast unglaublich, wie der Mensch imstande war, innerhalb von kurzer Zeit ganze Tierarten auszurotten. Zu diesen Zeiten existierte noch nicht der Begriff «Naturschutz» in heutigem Sinne des Wortes, und die ersten Zeichen der Verarmung der Natur ließen die zivilisierte Gesellschaft kalt.

Jetzt aber ist die Notwendigkeit des Schutzes aller Tiere und Pflan­zen unseres Planeten klar und eine spezielle Kommission der IUCN (Internationale Union zur Erhaltung der Natur und der natürlichen Hilfsquellen) arbeitete mehr als 25 Jahre am «Roten Buch». Das «Ro­te Buch» sind Listen der vom Aussterben bedrohten Tiere und Pflan­zen. Jedes Land, in dem Tierarten wohnen, die im «Roten Buch» eingetragen sind, trägt die moralische Verpflichtung vor der ganzen Mensch­heit, diesen Schatz der Natur zu bewahren. Aber eine ganze Reihe von Tierarten, die nicht im «Roten Buch» stehen weil sie auf der Welt noch häufig sind, können in gewissen Ländern selten oder vom Ausster­ben bedroht sein. Es ist selbstverständlich, dass man in diesen Ländern um jene Tiere besonders sorgen muss. Aus diesem Grunde wurden in vielen Ländern ähnliche, aber nationale «Rote Bücher» zusammengestellt und veröffentlicht.

Das sind viele Säugetieren und Vogelsorten solche wie Tiger, Schneeleopard, Kulan, Kropfgazelle, Wisent, Gepard, turkmeni­sches Wildschaf, Bartgeier, Nonnenkranich, Schwarzstorch, Steppen­adler, Groß- und Zwergtrappe u. a.

Die Schraubenziege Markhor

Die Schraubenziege oder Markhor gehört zu den wenigen Paarhu­fern, die in der Roten Liste der unter strengstem Naturschutz stehenden Tieren Russlands eingetragen sind. Diese in anderen Ländern (Afghanis­tan, Pakistan und Indien) lebenden Tiere sind ebenfalls im «Ro­ten Buch» vermerkt. Die Schraubenziege besitzt einen kräftigen Körperbau und hohe, starke Beine. Die Länge der Böcke beträgt 115 bis 170 cm. Erwachsene Böcke erreichen ein Gewicht von 86 bis 109 kg. Die Weibchen sind kleiner, ihr Gewicht schwankt zwischen 32 und 41 kg. Die Böcke ver­fügen über ein langes, starkes spiralförmiges Schraubengehörn, das die­ser Art auch den Namen einbrachte. Es wird bis zu einem Meter lang. Unterarten außerhalb des sowjetischen Territoriums haben sogar Horn­längen bis 160 cm.

Die Schraubenziegen haben ein dichtes, langes Fell. Das Sommerfell ist weniger dicht und dunkler als das Winterfell.

In Russland tritt die Schraubenziege hauptsächlich in den Bergen nördlich des oberen Amudarja und südlich des Pondsha auf. Es ist dies das nördlichste Areal dieser Art, die außerdem mehrere andere Standorte aufweist. Während diese Bergziegenart in den 30er und 40er Jahren in Usbekistan, Turkmenien und in Tadshikistan noch recht zahl­reich auftrat, nahm ihre Zahl in den letzten Jahren bedrohlich ab.

Die Markhor-Ziegen leben in Herden. Im Sommer treten die Böcke und die Weibchen mit den Jungen getrennt auf, in Rudeln bis zu 20 Weibchen bzw. 10 bis 12 Böcken, während man früher in Tadshikistan - Herden bis zu 100 Tieren beobachtete.

Der Markhor kommt auch im Nordosten und Osten von Afghanistan, in Pakistan und in Indien vor. Auch in diesen Ländern geht der Bestand der Markhore ständig zurück.

In den 70er Jahren wurden die Standorte der Schrau­benziege in Russland zu Schutzgebieten erklärt.

Es wurden in den Schutzgebieten spezielle Naturschutzparks mit ständigen Beobachtungsposten einge­führt. Die Maßnahmen der Naturschutzorgane sollen dazu führen, den Bestand der Markhore in ihren Standorten zu stabilisieren, die Ökologie, die spezifischen Lebensbedingungen, das Verhalten dieser seltenen Bergziegenart umfassend und gründlich zu erforschen.

WORTSCHATZ VI

abnehmen (а, о) — уменьшаться, убывать

Adler m, -s, = — орел

Areal n, -s, -e — ареал

Ausrottung f, =, -en — уничтожение, истребление

Bartgeier m, -s, = — бородач



beitragen (u, a) — способствовать

Beschluß m, -sses, Beschlüsse — постановление, решение

bewahren — охранять, сохранять

Biber m, s, = — бобр

Dachs m, -es, -e — барсук

Eichhörnchen n, -s, = — белка

Elche m, -es, -e — лось

Fell n, -s, -e — мех, шкура

Fuchs m, -es, Füchse — лиса

Gazelle f, =, -n — газель

Gepard m, -s, -e — гепард

Hase m, -n, -n — заяц

Hermelin n, -s, -e — горностай

Herde f, =, -n — стадо

Horn n, -(e)s, Hörner — рог (животного)

Kulan m, -s, -e — кулан

Nonnenkranich m, -{c)s, -e — стерх

Jaguar m, -s, -e — ягуар

Pelz m, -es, -e — шкура, мех

Reh n, -<c)s, -e — косуля

Reptil n, -s, -ien — пресмыкающиеся

Rudel n, -s, = — стая, стадо

Resultat n, -(e)s, -с — результат

Säugetiere pl — млекопитающиеся

schätzen — оценивать, определять количество

Schneeleopard m, -en, -en — снежный леопард

Schwein n, -(e)s, -e — свинья

stabilisieren — стабилизировать

stark — сильный

Storch m, -es, Störche — аист

umfassen — охватывать, содержать

Urwald m, -es, Urwälder — девственный лес

verändern — изменять

Verfassung f, =, -en — конституция

veröffentlichen — опубликовать

Verpflichtung f, = , -en — обязанность, обязательство

Wisent m, -s, -e — зубр

Wolf m, -s, Wölfe — волк

Zwergtrappe /",=,-n — стрепет

Zobel m, -s, = — соболь

zurückgehen (i, а) — снижаться, понижаться

Synonyme

die Herde — das Rudel

abnehmen — zurückgehen

das Fell — der Pelz

das Frgebnis — das Resultat

 

FACHRICHTUNG : Geographie

Erdgeschichte

Das geologische Zeitalter der Erde begann vor ungefähr zwei Milliarden Jahren mit der Bildung einer festen Erd­kruste. Das geologische Zeitalter gliedert sich in vier Erd­zeitalter: Erdfrühzeit (Proterozoikum, auch Präkambrium), Erdaltertum (Palöozoikum), Erdmittelalter (Mesozoikum) und Erdneuzeit (Känozoikum). Die Erdzeitalter gliedern sich in Formationen, die man wiederum in Abteilungen unter­teilt.

In der Erdfrühzeit finden sich anfangs nur undeutliche Spuren des Lebens. Später treten dann Algen, Urtierchen und primitive Schnecken auf. Die Gesteine dieses Zeitalters sind meist als kristalline Schiefer erhalten. Das Erdaltertum ist ein Zeitabschnitt häufiger Gebirgsbildungen. Es entstanden Erzlagerstätten, Steinkohlen- und Salzlager. Die Pflanzen­welt bestand aus gigantischen Farnsamern und Sporenpflan­zen, die in den Sumpfwäldern wuchsen. Fische, Amphibien und Reptilien waren Hauptvertreter der Wirbeltierwelt. Im Erdmittelalter beginnt die Auffaltung der Alpen, außerdem setzen sich im mitteleuropäischen Raum in bedeutendem Umfange Kalk- und Sandsteine sowie Tone ab. In der Tier­welt entwickeln sich die ersten Säugetiere und Vögel. Am Ende dieses Zeitalters treten auch die ersten Laubwälder auf. Die Erdneuzeit unterteilt man in die Formationen Tertiär und Quartär. Umfassende Gebirgsbildungen kennzeichnen das Tertiär; Alpen, Apeninnen, Pyrenäen, Karpaten, Kaukasus und die Hochgebirge Zentralasiens entstehen in diesem Zeit­alter. Blutenpflanzen und Säugetiere entwickeln und verbrei­ten sich in größerem Umfange. In diese Zeit fällt auch die Entwicklung der Braunkohlen- sowie Steinsalz- und Erdölla­gerstätten. Im Quartär, das die kürzeste aller Formationen ist, unterscheidet man ein älteres Eiszeitalter, das man früher Diluvium genannt hat und heute als Pleistozän bezeichnet, und eine jüngere Nacheiszeit, die man früher als Alluvium und heute meist als Holozän bezeichnet. Im Eiszeitalter, in dem Kalt- und Warmzeiten miteinander abwechselten, änderte sich auch die Tierwelt entsprechend den Naturbedingungen. Mammute, Rene und wollhaarige Nashörner lebten in den Steppen und Tundren am Rande des Eises, das weite Flächen bedeckte. In den Wäldern der wärmeren Zwischenzeiten hielten sich Wisente und Waldelefanten auf. Aus dem Eis­zeitalter stammen auch die ältesten Reste des Menschen in Europa, die man 1907 in Deutschland in der Nähe der Stadt Heidelberg entdeckte.



WORTSCHATZ Ι

Abteilung f -, -en 1. отдел, от­деление; 2. раздел

Altertum n -s древность, древние времена

Alge f -, -en водоросль

Auffaltung f -, -еn складкооб­разование, складчатость

Alluvium n -s голоцен

abwechseln - сменять; сме­няться

aufhalten (ie, а) - задерживать, останавливать; sich ~ водить­ся

Blutenpflanze f -, -n - цветковое рас­тение

Diluvium п -s нижний отдел чет­вертичной системы, дилювий, плейстоцен

Eisdecke f -, -n ледяной покров, ледниковый покров

Eiskruste f -, -n ледяная корка, обледенение

Eiszeitalter n -s ледниковый пе­риод

Erdaltertum п -(e)s палеозойская I эра, палеозой

Erdfrühzeit f - архей, докемб­рий, протерозой

Erdmittelalter п -s мезозой, ме­зозойская эра

Erdneuzeit f - кайнозой, кайно­зойская эра

Erdzeitalter п -s эра

Farnsamer pl папоротниковые, папоротникообразные

kennzeichen - характеризовать

Kalkstein т -(e)s известняк

Kaltzeit f - период похолодания, холодный период

Laubwald m -(e)s, -wilder лист­венный лес

Mammut n -s, -e и -s мамонт

Nacheiszeit f - послеледниковая эпоха

Nashorn n -(e)s, -hörпеr носорог

Naturbedingung f природные условия

Quartär n -(e)s четвертичный пе­риод

Ren n -s, -e и er северный олень

Sandstein m -(e)s песчаник

Säugetier n -(e)s, -e млекопитаю­щее

Schiefer m -s, - шифер, сланец

Schnecke f -, -n улитка

Sporenpflanzen pl споровые растения

stammen - проис­ходить из..., принадлежать к..

Tertiär п -s третичный период

Zeitabschnitt m -(e)s, -e эпоха, отрезок времени

Zwischen(eis)zeit f - межледнико­вый период

 

Entdeckung Amerikas

Mit der Entwicklung in Europa des Frühkapitalismus begann im 14. und 15. Jh. das Suchen nach neuen Absatz­märkten und Rohstoffquellen. Der Handel mit dem reichen Indien war damals für Europäer von großer Bedeutung. Der übliche Handelsweg nach Indien führte damals vom Mittel­meer aus durch Kleinasien, den Persischen Golf und das Ara­bische Meer. Die Türken, die 1453 Konst antinopol erobert hatten, erschwerten den Handel mit Indien, indem sie den Landweg durch Kleinasien sperrten und Kaufleute beraubten.

Zu jener Zeit wurde vermutet, daß die Erde die Form einer Kugel hat. So kam der Gedanke auf, daß Indien auch erreicht werden kann, wenn man von Europa aus nicht den alten Weg nach Osten, sondern den Weg nach Westen durch den Atlantischen Ozean wählt.

Ende des 15. Jahrhunderts suchte der Genuese Christoph Kolumbus, Sohn eines Tuchmachers, zuerst mit portugiesi­scher und dann mit spanischer Hilfe einen neuen Seeweg nach Indienzu finden. Da Kolumbus von der Kugelgestalt der Erde überzeugt war, wollte er Indien auf dem Westwege er­reichen. Zusammen mit den Brüdern Pinzon rüstete die spanische Krone eine Expedition für Kolumbus aus, um ihm die Erreichung des großen Ziels zu ermöglichen. Man gab ihm drei kleine Schiffe mit 120 Mann. Am 3. August 1492 begann in Palos, der spanischen Stadt an der atlantischen Küste, die große Fahrt nach dem unbekannten Westen. Nach über viermonatiger Fahrt mit mehrmaligem Kurswechsel wurde endlich eine flache grüne Insel gesichtet. Kolumbus, der fest davon überzeugt war, daß er in Ostasien gelandet war, betrat als erster das Land. Wahrscheinlich aber befand er sich auf einer der Inseln der Bahamagruppe. Bei der Weiterfahrt entdeckte er Kuba und Haiti, von wo aus er 1493 die Heim­fahrt nach Spanien antrat. In diesem und im folgenden Jahr unternahm Kolumbus, nun als „Großadmiral des Weltmeeres“, noch einige weitere Fahrten. Dabei wurden von ihm die Inseln Puerto Rico, Jamaika und Trinidad entdeckt. Einige Jahre später entdeckte er die Festlandsküste Mittel- und Südamerikas, ohne jedoch das Festland zu betreten und ohne zu vermuten, daß er einen neuen Kontinent entdeckt hatte. Dabei mußte er immer mehr erkennen, daß das von ihm ge­fundene Land in keiner Weise mit dem von Marco Polo beschriebenen Indien übereinstimmte. Da seine Verwaltung der entdeckten Inseln den Erwartungen der spanischen Krone nicht entsprach, fiel er in Ungnade. Er starb am 20. Mai 1506 in Valladolid, von allen vergessen. Da Kolumbus bis zu seinem Tode glaubte, daß die neuentdeckten Länder ein Teil Indiens waren, gab er ihnen den Namen „Westindien“

 

WORTSCHATZ ΙΙ

Absatz m-es 1. осадок; 2. сбыт (товара)

antreten - начинать

erkennen - узнавать, познавать, признавать

ermöglichen - делать возможным,

Festland п -(e)s, Festländer ма­терик, континент, суша

Kugel f -, -n шар

Rohstoff т -(e)s, -е сырье

überzeugt sein (von+Dat.) быть убежденным

übereinstimmen (mit+Dat.)- совпадать, соответствовать, согласовываться

Die Gestaltung der Erdkruste durch die erdäusseren Kräfte

Die unter der Wirkung erdinnerer Kräfte vor sich gehen­den Veränderungen der Erdkruste, die sowohl das Innere wie auch die Oberfläche der Kruste betreffen, sind schwer beobachtbar und schwer zu erklären. Dagegen läßt sich ein Wechsel der Oberflächenformen der Erde unter der Wirkung erdäußerer Kräfte in vielen Fällen schon innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeiträume feststellen und verfolgen.

Zu den erdäußeren Kräften, welche die Erdkruste gestal­ten, zählt man Sonneneinstrahlung und Frost, dann das Was­ser als Regen, als an der Erdoberfläche abfließendes Wasser, als Untergrundwasser und als Meerwasser, ferner den Wind und das Gletschereis und nicht zuletzt die Schwerkraft. Alle diese Kräfte wirken auf die Erdoberfläche und ihre Gesteine ein. Der erste Erfolg ihres Wirkens und die Voraussetzung für viele andere erdäußere Vorgänge ist die Verwitterung der Gesteine. Das durch Verwitterung zerstörte Gestein bleibt in den meisten Fällen nicht an Ort und Stelle liegen, sondern verfällt der Abtragung. Es wird von Wasser, Wind und Eis aufgegriffen und fortgetragen, oder es bewegt sich ohne ein transportierendes Medium, allein unter der Wirkung der Schwerkraft, stürzend und gleitend von seinem ursprüngli­chen Lagerungsort weg.

Dem Angriff der abtragenden Kräfte Schwerkraft, Wasser, Wind und Eis sind am meisten die Bereiche der Erdoberflä­che ausgesetzt, die am höchsten über den Meeresspiegel heraus­ragen. Von den Höhen, den Berghängen und -gipfeln wird durch Verwitterung zerteiltes Gesteinsmaterial in der Regel abwärts verfrachtet. Auf diese Weise arbeiten Schwerkraft, Wasser, Wind und Eislauf die allmähliche Einebnung der Erd­oberfläche hin. Doch erdinnere Kräfte, vor allem die Epiro- genese und die Orogenese, arbeiten ihnen durch Hebungen und Senkungen von Erdkrustenteilen entgegen, so daß die Erdoberfläche als Ganzes sich nie in eine ebene Rumpffläche verwandeln kann.

Man bezeichnet den Vorgang der Abtragung als Erosion im weiteren Sinne, eine flächenhafte Abtragung aber als Denudation. Jede Abtragung hat die Ablagerung (Sedimen­tation) des fort bewegten Gesteinsmaterials zur Folge. Zur Ablagerung kommt es vor allem in den niedrig gelegenen Ge­bieten der Erdoberfläche, besonders im Meer, doch auch in den Seen und Niederungen des Festlandes. Auf dem Festland abgelagerter Schutt bedeckt das anstehende Gestein und schützt es so vor Verwitterung und Abtragung. Auch durch den Vorgang der Ablagerung werden, wie durch den der Ab­tragung, neue Gelände formen geschaffen.

WORTSCHATZ ΙΙΙ

abfließen - стекать

Abtragung f -, -en денудация, смыв, снос

Angriff т -s, -е воздействие

ablagern - отлагать

betreffen - касаться поражать

betreffend соответствующий, дан­ный

Bereich т, п -(e)s, -е область, сфера

Bergwerk п -(e)s, -е рудник, копи

Erdkruste f - земная кора, лито­сфера

einebnen - выравнивать, сгла­живать, денудировать

Epirogenese f - эпейрогенез, эпей­рогенезис

gestalten - формировать, обра­зовывать, оформить

gleiten - скользить

Hebung f - поднятие

Lagerungsort m -(e)s, -e место залегания

Medium n -s среда

Meeresspiegel m -s уровень моря,поверхность моря

Niederung f -, -en низменность

Orogenese f - орогенез, горообра­зование

Rutschung f -, -еn оползень

Schwerkraft f - сила тяжести

senken, sich -оседать, опускаться, понижаться

Schutt m -(e)s щебень, обломки горных пород, рыхлые обло­мочные породы

Verhältnis п -ses, -se соотноше­ние; pl условия

Verwitterung выветривание

Vorgang т -(e)s, -gange процесс

Wechsel т -s замена, изменение, чередование

wirken - действовать; (auf+Akk.) влиять, оказывать вли­яние

 

 

Temperatur, Dichte, Schwerebeschleunigung und Druck im Erdinneren

Für die Beschaffenheit des Erdinneren sind die dort herrschenden Temperaturen, die Dichte, die Schwerebeschleunigung und der bestehende Druck von Bedeutung, zwischen denen jeweils Wechselbeziehungen bestehen.

Das bisher am tiefsten in die Erdrinde niedergebrachte Bohrloch mißt etwa 5 km. Bis in diese Tiefe können noch keine wesentlichen Veränderungen in der Zusammensetzung der Erdrinde festgestellt werden; dagegen ist ein erhebliches Ansteigen der Temperatur zu beachten, das für ungefähr 33 Meter 1° Celsius ausmacht. Die in zahlreichen Bohrlöchern durchgeführten Messungen zeigen nun, daß die geothermische Tiefenstufe, d.h. Tiefenspanne in Metern, bei der die Tempe­ratur um 1° C zunimmt nicht überall gleich ist. Ganz allge­mein findet man, daß die Temperaturzunahme nach der Tie­fe dort am größten ist, wo sich lokale Wärmequellen befin­den (z.B. vulkanische Vorgänge, chemische Prozesse oder radioaktive Umwandlungen), oder wo sich bis in die jüngste Zeit Gebirgsbildungen bemerkbar gemacht haben, wo Erd­schollen im Absinken begriffen sind, also überall dort, wo die Erdkruste noch nicht verfestigt ist und glutflüssige Massen aus dem Erdinnern empordringen können. Eine wesentliche Störung der geothermischen Tiefenstufe ist unter den Welt­meeren zu erwarten, denn in großen Tiefen nimmt die Wassertemperatur bis auf fast 0° C ab.

Der sowjetische Gelehrte O. J. Schmidt, der die Ansicht vertrat, die Erde sei aus einer kalten, wolkigen Staubmasse entstanden, und habe sich erst durch den Zerfall radioakti­ver Stoffe erwärmt, nimmt eine Temperatur von etwa über 1000° C für den Erdkern an. Andere Anhänger der Theorie, daß die Erdwärme durch radioaktive Vorgänge entstehe, kommen zwar zu etwas höheren Ergebnissen, doch keiner rechnet mit mehr als 8000°C. Nur Kuhn und Rittman errech­neten eine Temperatur von etwa 12 000° C im Erdmittel­punkt. Bei den genannten Zahlen handelt es sich also nur um Wahrscheinlichkeitswerte. Sicher ist nur eins: Innerhalb des Erdkörpers existiert ein Wärmegefälle von innen nach außen.

In Wechselbeziehungen zu den Temperaturen des Erdinne­ren steht die Dichte der Erde. Für die mittlere Dichte der Gesamterde nimmt man einen Wert .von 5,5 an. Die mittlere Dichte der obersten Erdkruste kann man durch direkte Mes­sungen bestimmen, obwohl die Erdkruste auch im Mittel durchaus nicht als homogen anzusehen ist. Man nimmt als wahrscheinlichen Wert 2,7 bis 2,8 an. Da demnach die Dichte der Gesamt er de bedeutend größer ist als die der obersten Erd­kruste, muß die Dichte nach dem Erdinnern hin zunehmen, und zwar noch über den Wert der mittleren Dichte der Ge­samterde hinaus. Bei einer stetigen Zunahme, in Verbin­dung mit dem gleichfalls wachsenden Druck müsste die Dichte im Erdinneren 11 betragen.

E. Wiechert machte jedoch darauf aufmerksam, dass die Annahme einer so großen Dichte den physikalischen Grund­vorstellungen widerspräche. Daher meinte er, dass die Dichte nach dem Erdinneren zu sprunghaft ansteige, die Erde sich also aus mehreren Schalen verschiedener Beschaffenheit auf­bauen müsste. Unter dieser Voraussetzung hat Bullen 1942 für den Erdkern sogar Dichten bis zu 18,5 berechnet. Inwie­weit dieser Dichteverlauf im Erdinneren zutrifft oder ob die Dichtezunahme eine Folge der ansteigenden Kompression ist, kann noch nicht eindeutig entschieden werden.

Im engen Zusammenhang mit der Dichteverteilung im Erdkörper steht die Schwerebeschleunigung. Die Schwerkraft ändert sich mit der Tiefe. Nimmt man an, dass die Erddichte in allen Teilen gleich ist, so muß die Schwerkraft im Zentrum gleich Null sein. Nimmt man umgekehrt an, daß die ganze Masse sich im Erdzentrum konzentriert, so hätte die Schwer­kraft dort ihr Maximum erreicht. Aber die Dichteverteilung im Erdkörper ist eben nicht so einheitlich. Daher wird ange­nommen, dass die Schwerkraft anfangs langsam mit der Tie­fenzunahme anwächst, in einer gewissen Tiefe ihr Maximum erreicht und dann abnimmt und gegen den Erdmittel­punkt auf Null sinkt. Einige Autoren berechnen für das Maximum eine Tiefe von ungefähr 2900 km, andere von 1000 km.

Der im Erdinneren herrschende Druck hängt ebenfalls eng mit der Dichte und mit der Schwerebeschleunigung zusam­men. Bei Annahme eines sprunghaften Dichteverlaufs müsste auch der Druck nach dem Erdinneren zu unstetig ansteigen. In der Annahme, dass der Druck nur durch das Gewicht der darüber liegenden Massen bestimmt wird, errechnete man für das Erdinnere einen Druck von 3,5 Millionen Atmosphären.

Die hohen Temperaturen und vor allem die hohen Drücke führen zu einem besonderen Zustand der Materie im Erd­inneren. Bei Erhöhung der Temperatur gehen die Stoffe im allgemeinen aus dem festen Zustand in den flüssigen und darauf in den gasförmigen über. In umgekehrter Richtung wirkt die Erhöhung des Druckes. Vielleicht befindet sich die Materie bei den im Erdinneren herrschenden Bedingungen in einem gasähnlichen Zustand, d.h. in einem Flüssigkeits­zustand mit außergewöhnlich großer innerer Reibung und einem hohen Grad von Starrheit. Doch ließ sich dieser Zu­stand bisher weder im Laboratorium nachahmen, noch auf andere Art nachweisen.

WORTSCHATZ ΙV

ansteigen - подниматься, возрастать, увеличиваться

absinken - опускаться, погружаться

Ansicht f -, -en взгляд, мнение

Anhänger т -s, - сторонник

ansehen - рассматривать

Annahme f -, -n предположение

Beschaffenheit f -, -en свойство, качество, состояние

Bohrloch п -(e)s, -löcher буровая скважина

beachten - принимать во внима­ние, обращать внимание

berechnen - вычислять

Dichte f -, -n плотность

empordringen - проникать вверх

Erdkern т (e)-s ядро Земли

glutflüssig расплавленный

Gewicht п -(e)s, -е вес

Kompression f -, -еn сжатие

nachahmen - подражать, копировать и по­дражать (кому-л. в чем-л,)

Reibung f -, -en трение

Staub т -s пыль

sichern - обеспечивать, гаран­тировать

Schale f -n оболочка, скорлупа

Starrheit f - неподвижность, жесткость

Schwerebeschleunigung f - уско­рение силы тяжести

Umwandlung f - преобразование, превращение

verfestigen - укреплять

Wert m -(e)s, -e цена, стоимость, значение

Zusammensetzung f – состав, сое­динение, смесь

zunehmen - прибывать, увеличиваться, усиливаться, возрастать

 

Als die Ozeane noch überder Erde schwebten

Das Meer war ursprünglich ein Gasmeer aus Wasserstoff, Sauerstoff und Methan. Wasserstoff war in der Uratmosphäre —ebenso wie der Sauerstoff — nur in begrenzten Mengen erhalten. Es wird angenommen, daß der größte Teil dieses leichtesten aller Elemente, aus dem sich später alle übrigen entwickelten, in den Weltraum entwich und nur jener be­scheidene Teil erhalten blieb, der sich mit dem gleichfalls nur geringen Sauerstoffgehalt in der Uratmosphäre unter bestimmten Reaktionsbedingungen zu Wasserdampf verband.

Immerhin genügte diese „geringe“ Wasserstoff- und Sauerstoffmenge, zwei Drittel unserer Planetenoberfläche mit Wasser zu bedecken. Als die Temperatur der Erdkruste bei gleich bleibendem Druck auf etwa 370 Grad absank, konden­sierte das in der Atmosphäre in Dampf form schwebende Meer. Zum ersten Mal in der Geschichte unseres Planeten reg­nete es. Dieser Regen war von einer besonderen Art. Es war ein Wolkenbruch ohne Ende. Jahrzehntelang regnete es Tag und Nacht ununterbrochen. Nur ein ungewöhnlicher, kaum noch als Regen zu bezeichnender Wassersturz von sehr langer! Dauer war imstande, das Weltmeer entstehen zu lassen. Da die Erdoberfläche noch sehr heiß war, dürfte es zunächst im­mer wieder zu explosionsartigen Verdampfungen gekommen sein. Und selbst als dieser kritische Punkt überwunden war, glich das Urmeer noch lange Zeit einem Riesenkessel damp­fenden, siedenden Wassers.

Die verhältnismäßig „geringe“ Menge Wasserstoff und Sauerstoff der Uratmosphäre sollte sich nach der Abkühlung der Erdoberfläche als günstig erweisen, da der Erdball sonst mit : seiner ganzen Oberfläche kilometerhoch von einem Wasser­mantel überzogen worden wäre. Es ist zu bezweifeln, ob sich I der Mensch in einem flüssigen Lebensraum hätte entwickeln j können, denn die Entwicklung des pflanzlichen und tierischen Lebens ist nachweisbar ein Ergebnis der Festländer.

Das Meer entstand, als sich die Erdkruste auf etwa 370°,| abgekühlt hatte. Bei dieser Temperatur kann Wasser unter sehr hohem Druck gerade noch im flüssigen Zustand verharren. Dank den Forschungen von H. Stille wissen wir, dass zu Be­ginn der algonkischen Weltenwende die Erde die größte, jemals aufzuweisende Festlandmasse besaß. Die Planetenober­fläche bestand damals aus der Großerde und den Urozeanen. Zu ihnen sind der Pazifik, der Süd-, der Nordat­lantik und das arktische Meer zu rechnen. Ihre Fläche er­weiterte sich durch das Zerbrechen hoch liegender Festland­schilde. Diesem Vorgang verdankt auch der noch junge Indische Ozean, der ein ausgesprochener Neuozean ist, seine Entstehung. Er bildete sich durch das langsame Einsin­ken von Teilen des riesigen Gondwana-Südkontinents, dessen Landfläche sich von Australien bis Afrika und von hier bis Südamerika erstreckte. Die Bildung des Indischen Ozeans, die insgesamt 300 Millionen Jahre dauerte, war erst in der Oberen Kreidezeit abgeschlossen. Hierbei handelte es sich allerdings um eine besonders langsame Krustensenkung. Sie betrug 0,02 mm pro Jahr.

WORTSCHATZ V

abschließen - завершать, за­канчивать

begrenzen - ограничивать, про­водить границы

erweisen, sich -оказываться

erstrecken, sich- простираться

gleichen - быть по­хожим, походить (на что-л.)

imstande sein быть в состоянии

nachweisen -доказывать

Sauerstoff m -(e)s кислород

sieden - кипеть

schweben - парить

überwinden - преодолевать

Weltraum т -(e)s космос, все­ленная

Wassersturz т -es ливень, потоп

Zerbrechen n -s разлом, разру­шение

 

FACHRICHTUNG : Ökologie

 

Energiequelle Sonne

Über 20 Jahre ist es her, daß ein Gespenst den Europäern schlaflose Nächte bereitete: die Energiekrise. Fossile Energiequellen (Kohle, Erdöl, Erdgas) sind knapp geworden. Ihre Gewinnung wird vom Jahr zum Jahr teurer. Darum haben sich auch die Preise auf fossile Energieträger vervielfacht. Im Winter 1973/74 erhöhte sich der Ölpreis drastisch. Die Europäer haben verstanden, dass sich solche Krisen wiederholen können. In Europa begann man an die Energiesparmaßnahmen zu denken und nach den neuen Energiequellen zu suchen.

Die Verteuerung der Energie traf nicht nur die Industriestaaten, sondern auch die ärmsten Länder der Dritten Welt. Die meisten dieser Länder liegen aber in den heißen Zonen der Erde, darum sind in erster Linie sie in der Lage, eine Energiequelle zu nutzen, die mehr Energie liefert als alles Öl der Welt zusammen, nämlich die Sonne. Die jährlich durch die Sonne auf die Erde eingestrahlte Energie ist 15000 mal so hoch wie unser Energiebedarfs der Nutzung der Sonnenenergie liegen riesige, noch ungenutzte Energiepotentiale.

Nicht nur in den Ländern der Dritten Welt könnte die Sonnenenergie I ausgenutzt werden. Experten meinen, dass mindestens die Hälfte des heuti­gen Energiebedarfs der Bundesrepublik durch die Nutzung von Sonnenenergie gedeckt werden kann.

Das erste Sonnenkraftwerk der Welt wurde im Frühjahr 1981 auf Sizilien in Betrieb genommen. Wie ist es möglich, elektrische Energie aus Sonnenlicht zu gewinnen?

Das Sonnenkraftwerk hat einen komplizierten Bau: es besteht aus einem Turm mit einem wassergefüllten Kessel, aus einer Reihe von Spiegeln, einer Turbine und einem Generator. Die Spiegel sind gewölbt, und ihre Brennpunkte liegen auf dem Kessel.

Das Sonnenlicht wird von den 182 Spiegeln auf den Kessel fokussiert. Das Wasser im Kessel erhitzt sich und verdampft. Der Dampf läuft durch die Turbine, die den Generator antreibt. Eine Pumpe pumpt das kondensierte und abgekühlte Wasser in den Kessel zurück.

Die Position der Sonne ändert sich ständig - nicht nur im Laufe des Tages, sondern auch im Laufe eines Jahres. Deshalb müssen auch die Spiegel ständig bewegt werden. Jeder Spiegel hat eine eigene Form, wird durch einen Elektromotor angetrieben und durch einen Computer individuell so gesteuert, dass die Sonnenstrahlen in jedem Moment auf den Heizkessel treffen.

Elektrische Energie aus Sonnenlicht hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zu den Nachteilen zählen sehr hohe Anlagekosten. Sie sind um ein vielfaches höher als die, eines Kohle-, Öl- oder Kernkraftwerks gleicher Leistung.

Die Sonnenenergie hat jedoch viele Vorteile. Während Öl knapp teuer ist, kostet das Sonnenlicht selbst praktisch nichts. Das kann hohe Anlagekosten einigermaßen ausgleichen.

Ein weiterer Vorteil der Sonnenenergie ist ihre „ökologische Sauberkeit”. Die Abgase der Kohlenverbrennung vernichten unsere Wälder und die Kernenergie gilt als gefährlich. Die Sonnenenergie ist völlig “sauber“ und bedeutet für niemanden eine Gefahr.

 

WORTSCHATZ Ι

Abgas п -es, -е газообразные отходы, отходящий газ

abkühlen - охлаждать

Anlage f -n установка, сооружение

Atomkraftwerk n -s, e атомная электростанция

Betrieb m (e)s, -e 1 предприятие, завод, фабрика. 2 работа, действие, эксплуатация (оборудования)

Energiebedarf m (e)s потребление энергии,

Energiequelle f-, -еn источник энергии

Energiesparmaßnahmen pl меры по экономии энергии

Energieträger m -s, - энергоноситель

Erdöl n -s, нефть

fossil ископаемый, окаменелый

Kernkraftwerk n –(е) - атомная электростанция

 

Öl verschmutzt die Ostsee

In die Ostsee wird immer öfter illegal Öl eingeleitet. Ein erheblicher Teil des Öls stammt offenbar von Schiffen. Die Ostsee gilt als eines der am besten überwachten Meere. Grundlage dafür ist das im Jahre 1979 von den Ostseestaaten vereinbarte Ostseemonitoring-Programm, in dem die kontinuierliche Beobachtung der Gewässer geregelt wird. Ein Teil der Messungen wird von festen Stationen 1 aus vorgenommen. Hinzu kommen regelmäßige Flüge mit dafür ausgerüsteten Flugzeugen. Die schwedische Küstenwache hat auf diesem Wege im 1 Jahr 1993 rund 280 illegale Einleitungen von Schiffen festgestellt, im Jahr 1 darauf waren es mehr als 400. Anders als in Schweden und den anderen! westlichen Ländern gibt es in den baltischen Staaten und in Russland bisher noch keine Luftüberwachung. In Finnland und Polen wurde sie erst vor kurzem eingeführt. Fachleute rechnen damit, dass in Wirklichkeit erheblich mehr Öl widerrechtlich in die Ostsee fließt.

Nach Schätzungen von Fachleuten befinden sich ständig rund 20011 Schiffe auf der Ostsee. Ihre Zahl hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Verlässliche Statistiken gibt es hur für die Fähren: So ist der gesamte Gütertransport von 1989 bis 1993 um ein Viertel auf rund 35 Millionen Tonnen gestiegen, die Zahl der Passagiere von 1,6 auf 4,1 Millionen. Wegen des dichteren Schiffsverkehrs könnte es künftig auch häufiger zu Unfällen kommen. Durchschnittlich ereigneten sich jährlich etwa drei größere Unfälle.

Wesentlich gefährlicher, als diese räumlich begrenzten Verschnür Zungen, deren Folgen oft durch rasches Händeln eingedämmt werde können, sind die “diffusen”, nicht sofort erkennbaren Einleitungen. Sol wurden in den ersten beiden Monaten 1995 Tausende von ölverschmierten Seevögeln an die schwedische Küste gespült. Ungewöhnlich große Ölmengen hat man auch an der dänischen und deutschen Küste beobachtet. In den meisten Fällen lassen sich die Quellen trotz der Überwachung nicht feststellen.

Die Kommission des Helsinki-Übereinkommens hat deshalb beschlossen, noch stärker auf Ölverunreinigungen zu achten. So sollen die osteuropäischen Länder technisch besser ausgerüstet werden. Außerdem hat man vereinbart, das Entsorgen der Ölrückstände in den Häfen zu vereinheitlichen. Die Kosten dafür sollen nicht mehr einzeln kassiert werden sondern unabhängig vom Entsorgungsweg in die Hafengebühr einfließen.

Auf diese Weise will man auch die illegale Beseitigung anderer Schad­stoffe und Müll auf hoher See unterbinden.

 

WORTSCHATZ ΙΙ

einleiten - сбрасывать (загрязняющие вещества в водоем)

Entsorgung f - удаление, устранение (отходов)

Meeresverschmutzung f -en загрязнение моря

Müll m -s мусор, бытовые отходы вывоз мусора мусорное ведро мусорная свалка сбор мусора мусоросборник, контейнер для мусора

Müllverbrennung f - сжигание мусора

Schaden m -s. -вред, ущерб

schädlich вредным, нездоровый

Schädling m -s. –e вредите ль

Schadstoff m вредное (загрязняющее. токсичное) вещество

Unfall m -s, -fälle несчастный случай, авария

Verkehr m –s транспорт

Verunreinigung f-, -еn загрязнение

 

Recycling ist nur derzweitbeste Weg

Deutschland gilt als Weltmeister im Recycling. Doch die Wiederverwertung von Aluminium, Glas und Kunststoffen, so belegen neue Öko-Studien, bringt zusätzliche Umweltbelastungen. Ökologen fordern daher eine Abkehr vom “Recycling um jeden Preis” und eine Hinwendung zu umweltfreundlichen Mehrwegsystemen und zur “Nullverpackung”.

Der gelbe Sack mit Müll wird beispielsweise in Oggersheim alle 14 Tage abgeholt. Verpackungsmüll und Weinkisten landen zunächst auf I einer städtischen Umschlagstelle in Ludwigshafen.

Dort übernehmen Lastwagen der Entsorgungsfirma Allsan die Säcke mit den zu entsorgenden Verpackungen und befördern den Müll nach Worms. An den Fließbändern der Entsorgungsfirma Becker sortieren Hilfskräfte mit Atemschutzmasken schließlich den Abfall nach „Fraktionen”, wie es in der Branchesprache heißt. Ein Teil der Plastik-Fraktion hat einen weiten Weg vor sich. Zu Ballen gepresster Kunststoffmüll gelangt über einen niederländischen Müllmakler und einen Nordrhein-Westfälischen Entsorger via Containerschiff bis nach Fernost. Aus deutschem Plastikmüll werden in indonesischen Aufarbeitungsbetrieben bunte Sandalen für Asiaten hergestellt.

Lokal konsumieren, global recyceln - die Deutschen haben sich als erstes Volk darangemacht, ihre Müllprobleme zu lösen. Im internationalen Vergleich sind die Bundesbürger zum “Recycling-Weltmeister” geworden Staat und Industrie propagieren seit 1991 den “Grünen Punkt’. Mit dessen Hilfe, hofften sie, kann ein Großteil der Abfallflut bewältigt werden.

Grundprinzip: Durch einen Aufschlag auf alle Produkte, die das grüne Öko-Emblem tragen, finanziert die Wirtschaft eine eigene parallele Müllabfuhr namens “Duales System Deutschland” (DSD), die Rücknahme und Verwertung von Verpackungen garantiert.

Der “Grüne Punkt” wird aber zum “Toten Punkt”. Ermittlungsbehörden interessieren sich jetzt für das vor kurzem noch so hoch gepriesene Entsorgungssystem, das Wiesbadener Bundeskriminalamt hat den Verdacht, dass DSD-Partnerfirmen, die viel Geld für eine angeblich umweltgerechte Verwertung von Verpackungen kassieren, die Sekundärstoffe in Wahrheit einfach irgendwo im Ausland abkippen.

Experten sprechen auch Zweifel aus, ob der Optimismus der Umwelt­politiker berechtigt ist, die Müllprobleme durch Wiederverwertung zu bewältigen.

Das Recycling beispielsweise von vermischten Kunststoffen ist ökolo­gisch und ökonomisch unsinnig, weil jedes der heute bekannten Verfahren mehr Energie schluckt als die Herstellung neuer Kunststoffprodukte. Die Wiederverwertung vieler moderner Werkstoffe, so stellt sich mehr und mehr heraus, führt keineswegs zur Umweltentlasturig, sondern im Gegenteil - zu neuen Umweltbelastungen.

Verbundverpackungen, hergestellt aus verschiedenartigen Materia­lien, sind extrem schwer zu verwerten. So kann aus den Getränkekartons die wertvolle Zellstoffaser zwar zur Herstellung von Toilettenpapier oder von Industrieputzlappen zurückgewonnen werden. Den Einsatz solcher Papierfasern in neuen Getränkeverpackungen aber verbietet das Lebens- mittelrecht.

Überdies erhöht das vorn DSD empfohlene “Ausspülen ' der Ver­packungen’’ im Haushalt den täglichen Wasserverbrauch um fünf Liter. Bundesweit schluckt die Müllwäsche damit pro Jahr 60 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.

Eine negative Öko-Bilanz ergibt sich auch aus dem energieaufwen­digen Transport des Recycling-Materials. Per Schiff oder Lastwagen wird Altpapier oder Plastikstoff mittlerweile um den halben Globus transportiert.

Deutschlands Abfallprobleme werden mit Hilfe des Grünen Punktes in Wahrheit nicht gelöst, sondern entweder räumlich verlagert - durch Abfallexport auf ausländische Müllkippen; oder aber zeitlich verlagert - etwa durch die Herstellung minderwertiger Produkte, die später auf traditionelle Weise entsorgt werden müssen.

So wächst die Einsicht, dass das einst so hochgelobte Recycling nur die zweitbeste Lösung ist. Die beste ist Müllvermeidung - durch “Nullver­packung” oder durch Mehrwegprodukte, von der Pfandflasche bis zum wiederbefüllbaren Waschmittelbehälter.

 

WORTSCHATZ ΙΙΙ

Belastung f-en 1. нагрузка; 2. загрязнение окружающей среды

Deponie f-, -en 1. хранилище (радиоактивных) отходов; 2. мусорная свалка

Einwegverpackung f -en упаковочный материал одноразового использования

Hausmüll m -s, бытовой мусор

Industriemüll m -s промышленные твердые отходы

Kunststoff m –(e)s, -е синтетический полимер, пластмасса, пластик

Kunststoffabfälle pl пластмассовые отходы, отходы синтетических полимеров

Kunststoff-Recycling n -s вторичная переработка пластмасс

Müllverbrennungsanlage f -n мусоросжигательная установка

Papierabfille pl бумажные отходы, макулатура

Recycling n -s рециклинг, вторичная переработка, повторное использование, возврат в производство

recyceln - подвергать вторичной переработке

schadstoffarm экологически безопасный, малотоксичный

Umschlagstelle f-, -n перевалочный (перегрузочный) пункт

umweltfreundlich экологически безопасный

umweltgerecht экологически безопасный, экологичный

Umweltrecht n -(e)s экологическое право

Umweltschutz m -es охрана окружающей среды

umweltverträglich экологически безопасный

unschädlich безвредный

Zellstoff m -(e)s клетчатка

 

Fluglärm soll weiter reduziert werden

Der Luftverkehr belastet - wie fast jede Aktivität der Menschen - die Umwelt, und er erzeugt Lärm. In den letzten Jahren konnte die Verkehrsluftfahrt die Lärmbelastung enorm reduzieren, so stark wie kein anderer Verkehrsträger. In Frankfurt Zum Beispiel sank der Lärmpegel zwischen 1980 und 1996 an den Meßpunkten im Durchschnitt um fast 30 Prozent, obwohl die Zahl der Flugbewegungen im gleichen Zeitraum um mehr als die Hälfte zunahm.

Möglich wurde das durch die Entwicklung immer leiserer Flugzeuge. Fluggesellschaften, Airports und nicht zuletzt die Lärmvorschriften der ICAO, der Weltorganisation, des Luftverkehrs, haben bei den Triebwerk- herstellern ständige.. Verbesserungen eingefordert. Die Erfolge sind meß­bar: Neue Jets erzeugen nicht nur weniger Lärm, der von ihnen verur­sachte Lärmteppich - das ist die Fläche, auf der ein Lärmpegel von 85 Dezibel gemessen wird - ist wesentlich kleiner als bei älteren Jets. 85 Dezibel entspricht übrigens dem Lärm, den ein vorbeifahrender Lkw erzeugt. So bedeckt der Lärmteppich des Airbus A319 im Vergleich zu seinem Vorgängermodell Boeing 732-200 nur 0,92 statt 9,32 Quadrat­kilometer. Die Lärmbelastung bei Start und Landung bleibt auf das Gebiet unmittelbar am Flughafen beschränkt.

Lufthansa hat durch ständige Erneuerung ihrer Flotte ihren Beitrag zur Reduzierung der Lärmbelastung geleistet: Schon Anfang der sechziger Jahre hatte sie für ihre Boeing 707 das leisere Triebwerk bestellt. Und seit dem Herbst 1997 entsprechen alle ihre Flugzeuge den strengsten ICAO- Lärmvorschriften. Zur Minderung der Lärmentwicklung tragen auch die speziellen Start- und Landeverfahren, bei, an deren Entwicklung und Erprobung Lufthansa maßgeblich beteiligt war. Eine weitere Entlastung ist vom Einsatz der Satellitennavigation bei Start und Landung zu erwarten. Auch hier ist Lufthansa wieder an der Erprobung beteiligt. Lärm wird jedoch nicht nur durch die Triebwerke erzeugt, sondern auch durch Luftströme und Wirbel an Fahrwerk und Landeklappen. Die Bundesregierung hat 30 Millionen Mark Forschungsmittel zur Verfügung! gestellt, um nach Wegen der Lärmminderung zu suchen. Lufthansa ist hier wieder aktiv: Sie unterstützt ein Forschungsprojekt der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, das dafür zunächst Grundlagenforschung betreibt. Interessant ist auch die Wechselwirkung; Wenn es gelingt, Widerstände und Wirbel zu vermindern, führt das zwangsläufig zur weiteren Reduzierung des Treibstoffverbrauchs und damit zur Verminderung der Schadstoffemission.

Unsere moderne Industriegesellschaft Ist auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Dazu gehört ein dichtes Netz von Flughäfen. Fluggesellschaften und Luftfahrtindustrie werden weiterhin alles tun, um die Lärmbelastung zu reduzieren. Auch die Politik ist gefordert. Sie sollte die Besiedlung flughafennaher Räume möglichst vermeiden.

 

WORTSCHATZ ΙV

Belastung f-en 1. нагрузка; 2. загрязнение окружающей среды

Belüftung f-, -en вентиляция; аэрация

Einsatz m -es применение

Emission f -еn эмиссия, выброс вредных веществ

Lärm m-(e)s, -е шум

Lärmbelästigung f-, -еn шумовое загрязнение

Lärmschutz m -es звукоизоляция, защита от шума

Luftdruck m -(e)s атмосферное давление

Luftverunreinigung f-, -en загрязнение воздуха

Pegel m –s, - уровень (воды)

schädlich вредным, нездоровый

Schalldämmung f- звукоизоляция

Schallschutz m (e)s защита от шума, звуковая защита

Essen aus der Hexenküche

Wie wäre das: ein Hühnerei, aber ohne schädliches Cholesterin? Man könnte sich jeden Morgen eines zum Frühstück gönnen, ohne Angst vor Arterienverkalkung.

Oder wie wäre es mit einer Frucht zart wie ein Pfirsich, ohne Kern natürlich, praktisch verpackt in eine Schale, wie es sie von Natur aus nur bei der Banane gibt? Keine schmutzigen Einkaufstüten mehr, keine klebrigen Hände beim Essen. Noch sind das Ideen, die es nur in den Köpfen einzelner Wissen­schaftler gibt. Doch in der Labors basteln Gentechniker schon an Projekten, deren Ziele kaum weniger phantastisch sind. Alles scheint möglich, seit es die neue Biotechnik gibt.

Mit Hilfe der Genmanipulation können die Forscher Tiere wie Pflan­zen mit artfremden Erbanlagen ausstatten und ihnen so neue Eigen­schaften verleihen.

Befürworter der Genmethode sehen große Vorteile für die Verbrau­cher. Früchte werden besser schmecken, länger frisch bleiben und mehr Vitamine enthalten. Außerdem werden weniger Rückstände von Spritz­mitteln auf Obst und Gemüse Zurückbleiben, weil die Pflanzen weniger Chemie brauchen.

Doch vielen Menschen macht die neue Technik Angst. Durch die Genmanipulation könnten in Tieren und Pflanzen neue, unbekannte Ver­bindungen entstehen, deren Auswirkungen auf die Gesundheit nicht abzu­schätzen sind. Wir sollten eigentlich am Beispiel der Pflanzenschutzmittel gelernt haben, dass wir die Langzeitfolgen erst dann erkennen, wenn es zu spät ist.

Außerdem können sich genetisch veränderte Mikroorganismen unkon­trolliert in der Umwelt ausbreiten und das Gleichgewicht der Natur stören.

Firmen im Ausland stellen bereits erste Produkte der neuen Gentech­nik her. So vertreibt das holländische Unternehmen Gist-Brocades gen­technisch gefertigtes Chymosin, ein Enzym, das bei der Käseherstellung gebraucht wird. In Deutschland ist die Anwendung des Chymosin noch nicht erlaubt. Aber nicht nur in den Niederlanden, auch in der Schweiz, in Skandinavien, Portugal und den USA darf Chymosin verwendet werden. Von dort kann damit produzierter Käse legal auch in die Bundesrepublik exportiert werden. Äußerlich ist dem Käse nichts anzusehen. Selbst emp­findlichste Analysegeräte finden keinen Unterschied. ,

Enzyme sind nur ein - allerdings großer - Anwendungsbereich der Gentechnik. Noch bedeutsamer wird sie nach Ansicht von Fachleuten für die Züchtung neuer Nutzpflanzen sein. Schon in nächster Zeit wird in den USA das erste Produkt in den Gemüseabteilungen auftauchen. Wissen­schaftler haben eine Tomate entwickelt, bei der genau das Gen ausge­schaltet wurde, das die reife Frucht normalerweise erst weich und dann matschig werden lässt. So bleiben die gepflückten Früchte länger frisch.

Auch an der Lösung des Pestizide-Problems arbeiten die Gentechniker bereits. Viele Wildpflanzen produzieren Substanzen, die für bestimmte Insekten, Pilze oder Würmer giftig sind. Wenn die dafür verantwortlichen Gene auf Nutzpflanzen übertragen würden, wären diese ebenfalls vor den entsprechenden Schädlingen sicher. Die Früchte von Pflanzen aber, die gentechnisch gegen Schädlinge geschützt sind, müssen sorgfältige Prü­fungen durchlaufen.

Doch selbst wenn sich die Sicherheitsprobleme in den Griff bekom­men lassen, bleibt die Frage, inwieweit der Mensch die Natur nach seinen Vorstellungen formen darf. Durch einen kleinen Schubs kann die ganze Evolution in eine neue Richtung getrieben werden, dafür können wir nicht die Verantwortung übernehmen. Wir dürfen Tiere nicht zu Produktions­stätten degradieren und ausschließlich unter dem Gesichtspunkt des Nut­zens für den Menschen konstruieren.

 

WORTSCHATZ V

Biotechnologie f -, -еn биотехнология

Enzym n -(e)s, -е фермент

Erbkrankheit f -, -en наследственная болезнь

Erbschäden pl наследственные (генетические) повреждения

Gen n -(e)s, -е ген

Genbank f -en генофонд

Gentechnologie f -, -п генная инженерия

Giftstoff m -(e)s, -е отравляющее вещество

Herbizid n –(e)s, -е гербицид (химическое средство борьбы с сорняками)

Insektizid n –(e)s, -е инсектицид (средство борьбы с насекомыми)

Kunstdünger m -s, - искусственное (минеральное, химическое) удобрение

Lebensmittel pl продукты питания

Naturkost f- экологически чистые продукты питания

Pestizid n -(e)s, -е пестицид; ядохимикат

Rückstand m –(e)s, -stände остаток, осадок

Züchtung f - разведение, выращивание (животных, растений)

 

GRAMMATISCHE ÜBUNGEN

PASSIV

1. Übersetzen Sie.

1. In den Wüsten Mittelasiens wurde Erdöl entdeckt. 2. Am Balchaschsee wurde das größte Kupferschmelzwerk errichtet. 3. Tausende Hektar Sumpfböden wurden trocken­gelegt. 4. Während der Seefahrt wurde auf dem Schiff eine große wissenschaftliche Arbeit durchgeführt. 5. Am Fluß wurde ein Wasserkraftwerk errichtet. 6. Der ganze Dnjepr wurde schiffbar gemacht. 7. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Zentralasien von Prshewalski erforscht. 8. 1524 wurde Vasco da Gama wieder nach Indien gesandt. 9. Die Werke der arabischen Reisenden wurden in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in europäische Sprachen übersetzt.

Ebenso.

1. Der Panamakanal ist erst 1914 errichtet worden. 2. Im 10. Jahrhundert ist Amerika bereits von Normannen ent­deckt worden. 3. Alaska ist erst im 19. Jahrhundert erschlos­sen worden. 4. Viele Flüsse Europas sind durch Kanäle mit­einander verbunden worden. 5. Von allen Kontinenten ist Australien zuletzt entdeckt worden. 6. 1882 war Ägypten von England besetzt worden. 7. Die Aleuten waren schon 1722 von Fjedorow und Gwosdjow gesichtet worden. 8. Im Laufe der Geschichte war Nordafrika durch eine starke Erwärmung des Klimas in eine Wüste verwandelt worden. 9. In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts vor unserer Zeit­rechnung waren die Kanaren von den Phöniziern durch einen Zufall entdeckt worden. 10. Vasco da Gama war in Gebiete vorgedrungen, die niemals von europäischen Schif­fen erreicht worden waren.

Ebenso.

1. Die Produktion von Weizen, Mais und anderen Getreidearten wird beträchtlich gesteigert werden. 2. Der Bedarf der Volkswirtschaft an modernen Maschinen und Geräten wird gedeckt werden. 3. In den nächsten Jahren werden der Landwirtschaft über eine Million Traktoren sowie zahlreiche Maschinen und Anlagen geliefert werden. 4. Das Netz der Rundfunk- und Fernsehsender wird beträchtlich erweitert werden. 5. Die Dampflokomotiven werden durch die wirt­schaftlichen Elektro- und Diesellocks ersetzt werden. 6. Die Erzeugung von Aluminium wird auf das 3fache erhöht wer­den. 7. Die Atomenergie wird immer mehr für friedliche Zwecke genutzt werden. 8. Alle Staatsgüter und Kollektiv­wirtschaften werden mit elektrischem Strom versorgt werden. 9. Die Kupferproduktion wird nahezu verdoppelt werden. 10. Die Zuckerrohrproduktion wird bis auf 100 000 t gestei­gert werden.

Ebenso.

1. Der Energiebedarf kann nur durch die schnelle Ent­wicklung der Energetik befriedigt werden. 2. Nicht alle Mee­resrätsel konnten bisher gelöst werden. 3. Im Wassermantel unseres Planeten konnten 50 chemische Elemente nachge­wiesen werden. 4. Mit dem Flugzeug können die entlegensten Gebiete in kurzer Zeit erreicht werden. 5. Neun Mann der Nobile-Expedition konnten nur durch den aufopfernden Ein­satz der sowjetischen Menschen gerettet werden. 6. Die Zuckerrohrproduktion soll bis auf 100 000 Tonnen gesteigert werden. 7. Beim Bau des Dammes mussten viele Schwierig­keiten überwunden werden. 8. In diesem Kapitel sollen noch weitere Beispiele angeführt werden. 9. Im folgenden Kapitel soll unsere Methode geschildert werden.

DAS ERWEITERTE ATTRIBUT

1. Übersetzen Sie.

1. Die sich im Kratersee eines Vulkans sammelnden Was­sermassen werden bei neuen Ausbrüchen oft die Ursache gro­ßer Überschwemmungen. 2. Das an der Oberfläche sich ab­kühlende Meereswasser friert zu flachen Eisschollen bis zu 1 oder 2 Meter Dicke. 3. Die südlich und nördlich des Äqua­tors liegenden Hochdruckgürtel bewirken einen ständigen Luftstrom in die äquatoriale Tiefdruckrinne. 4. Die Ab­plattung der Erde wird durch die infolge der Rotation auf den plastischen Körper einwirkende Flieh- und Zentrifugal­kraft bedingt. 5. Die aus den subtropischen Hochdruckzellen äquatorwärts wehenden Winde haben an der Erdoberfläche eine sehr beständige Richtung. 6. Wärme, Feuchtigkeit und die bei der Zersetzung der pflanzlichen Substanz entstehenden Säuren bewirken eine tiefgründige Auflösung der Gesteine. 7. Die über dem warmen Golfstrom liegende Luft bildet bei der Berührung mit der kälteren Luft über dem Labradorstrom ausgedehnte Nebelfelder. 8. Bei dem in diesen Regionen vor­herrschenden Steppen- und Wüstenklima besitzen die von dem feuchten Hochland kommenden Flüsse nicht mehr die Kraft, zum Meer durchzubrechen; sie verlieren sich in sal­zigen Endseen oder Sümpfen. 9. Die Dichte der die Außen­schale der Erde bildenden Gesteine beträgt nur etwa 2,8.

Ebenso.

1. Die durch den Wind verursachten Vorgänge werden als äolische Abtragung und äolische Ablagerung bezeichnet. 2. Die in den Ozeanen abgelagerten Kalk- und Kreidesalze stammen sowohl von den Miniaturpflanzen der Globigerinen als auch von den Litoralalgen, Korallen und größeren Scha­lentieren. 3. Als Ausgleich für das dem Polarmeer zuge­führte Wasser strömt an der Ostküste Grönlands der kalte Labradorstrom südwärts. 4. Die unter dem Eis begrabene Antarktik hatte im Tertiär eine grüne Pflanzendecke ge­tragen. 5. Zum Nordpolargebiet zählen noch das mit Treibeis und mit Eisbergen angefüllte Baffinmeer sowie das mit Treib« eis bedeckte Beringmeer. 6. Die von der Dürre besonders betroffenen Gebiete werden bewässert. 7. Die während des Großen Vaterländischen Krieges erbaute Eisenbahnlinie ver­bindet die Nördliche Dwina mit der Petschora. 8. Das 1836 gegründete Melbourne wurde zu einer der bedeutendsten Städte Australiens. 9. 1811 wurde in der aus Algenasche ge­wonnenen Soda das Jod entdeckt. 10. Zum Treibeis gehören außer den im Meer gebildeten Eisschollen auch die Eisberge, die von den Inlandeismassen und bis ans Meer reichenden Gebirgsgletschern abbrechen.

Ebenso.

1. Das südlich gelegene, aus mesozoischen und tertiären Schichten aufgebaute Pariser Becken entwickelte sich schon früh zu einem Zentrum des Staates. 2. Das Territorium ist ein 400—1000 m hohes, aus vulkanischen Gesteinen, Basalten und Tuffen aufgebautes, fast kahles vergletschertes Hoch­land. 3. Das durch den Staudamm entstehende 500 km lange Binnenmeer bringt nicht nur ein günstigeres Klima, häufigere Niederschläge und eine erweiterte Anbaufläche, sondern auch 10 Milliarden Kilowattstunden Elektrizität pro Jahr ein. 4. Der nordwestliche Teil Zentralasiens umfaßt ein im Laufe der Erdgeschichte meist tiefgelegenes, im Zuge der alpidischen Faltung weiter eingesenktes Gebiet, das man als Turanische Niederung bezeichnet.

 

 

Ebenso.

1. die zu findenden Vorräte; 2. die zu bewässernde Nie­derung; 3. die zu berücksichtigenden Verhältnisse; 4. die zu beobachtenden klimatologischen Elemente; 5. das zu bear­beitende Metall; 6. die zu lösenden Fragen; 7. die nicht zu übersehenden Unterschiede; 8. die anzutreffenden Bedingun­gen; 9. die zu entdeckenden Gebiete; 10. die zu errichtenden Anlagen; 11. Die zu erreichende Produktionssteigerung ist im Plan festgesetzt worden. 12. Dort, wo der Wasserspiegel tie­fer lag als die zu bewässernde Fläche, musste das Wasser künst­lich gehoben werden. 13. Außer den allgemeinen technischen zu berücksichtigenden






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